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Drei Tage auf dem Great Barrier Reef – Ein Naturschauspiel

Von Hayo, 1. Mai 2010 03:48

Allein, spontan und unabhängig unterwegs sein. Eigentlich ist das ja eine ziemlich gute Sache. Eigentlich. Für meine Australien-Reise stand genau das aber bekanntlich nicht auf der Agenda. Und doch ist es – wie ihr wisst – so gekommen, dass ich für eine gute Woche allein auf dem fünften Kontinent unterwegs sein muss. Und was kann man, wenn man in Cairns an der Ostküste Australiens gestrandet ist, idealerweise machen? Richtig, tauchen gehen. Genau das habe ich getan. Über Pro Dive Cairns habe ich einen dreitägigen Tauchtrip gebucht und muss sagen, dass ich keine bessere Entscheidung hätte treffen können. Es hat zwar 670 AUS-Dollar gekostet, was umgerechnet etwa 400 Euro entspricht, doch dafür habe ich richtig viele tolle Tiere gesehen, die man sonst nur aus dem Aquarium kennt.

Zusammen mit 17 anderen Tauchbegeisterten habe ich ein schickes, kleines Tauchboot besteigen dürfen, das ausgebucht Platz für rund 30 Personen vorweisen kann. Es schipperte uns von Cairns aus drei Stunden lang ans Outer Reef, als das Ende des Great Barrier Riffs. Zusammen mit einem Rettungssani aus Celle wurde ich in eine kleine Zwei-Mann-Kajüte mit Doppelbett gepackt. Kajüte? Bett? Klein? Klingt minimalistisch, erfreulicherweise war mein Bettchen aber zwei Meter lang, sodass ich keine Probleme beim Schlafen hatte. Auch das Schaukeln auf See (teilweise hatten wir aufgrund unbeständiger Wetterlage richtig ordentlichen Seegang) habe ich eher als angenehm statt störend empfunden. Aber worauf es letztlich ankommt, ist ja das Tauchen. Und das konnte ich während der drei Tage wahrlich im Überfluss genießen. Insgesamt hatte ich das Vergnügen elf Mal unter die Wasseroberfläche blicken zu dürfen – davon zweimal in Form eines Nachttauchgangs. Weiter lesen 'Drei Tage auf dem Great Barrier Reef – Ein Naturschauspiel'»

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