Einmal Boeing 747 fliegen, bitte!

Von , 18. November 2013 23:37

Hayo im Flugsimulator

Immer wieder werde ich gefragt, warum ich meinen Job so liebe. Immer wieder fällt dabei auch die Frage, warum ich so viel Zeit investiere – selbst abseits der „normalen“ Arbeitszeiten. Meine erste Antwort lautet in diesen Fällen stets: „Mein Job ist kein Beruf im eigentlichen Sinne, sondern viel mehr eine Berufung, die ich mit viel Leidenschaft ausübe.“ Genauso ist es aber auch ein offenes Geheimnis, dass ich durch meinen Job viele Dinge erleben darf, die normalerweise nicht auf der Agenda stünden. Ich erinnere in diesem Zusammenhang gerne an meinen olympischen Fackellauf im Vorfeld der Sommerspiele in London 2012, der mir nur durch meinen guten Draht zu Samsung möglich wurde. 

Ein gutes Beispiel ist aber auch das jüngste Blogger-Treffen, das von Nokia in Düsseldorf abgehalten wurde. Nicht nur die Tatsache, dass dort wieder einmal viele Kollegen aus ganz Deutschland mit von der Partie waren, hat viel Freude bereitet, sondern auch der einmalige Event-Charakter. Denn, nach den offiziellen Neuvorstellungen verschiedener neuer Produkte wie dem Lumia 2520, Lumia 1520 und Lumia 1320 ging es weiter zum Düsseldorfer Flughafen zu iPilot.

Der Name der Firma ist Programm, denn jeder der eingeladenen Kollegen durfte im Flugsimulator einer Boeing 747 für 10-15 Minuten eine Landeanflug auf einen Flughafen nach Wahl durchführen. Natürlich nicht ganz allein, sondern unter Anleitung eines erfahrenen Piloten, der wahlweise „nur“ Tipps gab, welcher Schalter und Hebel zu bedienen ist oder auf dem Platz des Co-Piloten Platz nahm und die wichtigsten Handgriffe selbst vornahm. Der Vorteil: Die Landung sollte durch seine Unterstützung auch wirklich gelingen. :-)

Und so flogen die einen zum alten Flughafen Kai Tak nach Hong Kong, die anderen nach New York (JFK) oder zum spektakulären „Strandflughafen“ nach St. Martin. Ich habe mich nach kurzer Rücksprache mit meinem „Captain“ für einen europäischen Airport entschieden: Nizza – Anflug mit einer 180-Grad-Kurve inklusive. Und selbst wenn ich das Gefühl hatte, nicht viel selbst gemacht zu haben, war es ein unbeschreibliches Gefühl, eine Boeing 747 „selbst“ zu fliegen. Es hat so viel Spaß gemacht, dass der nächste Flugsimulator für den PC schon auf meinem Wunschzettel für Weihnachten steht.

An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön an das Presseteam von Nokia für diesen sensationellen Tag, den ich so schnell nicht vergessen werde. Und vielen Dank auch an Lars von All about Samsung, der nicht nur das obige, sondern auch die nachfolgenden Bilder für mich festgehalten hat.

Hayo im Flugsimulator

 

Hayo im Flugsimulator

 

Hayo im Flugsimulator

 

Hayo im Flugsimulator

Eine Antwort für “Einmal Boeing 747 fliegen, bitte!”

  1. Joaquin sagt:

    Da würde man am liebsten sagen, dass wenn man Geld hat, man sich selbst so einen teuren Flugsimulator in den Keller stellt. Aber wenn man Geld hat, baut man sich eh selbst die Landebahn für die eigenen 747 ans Haus, wie John Travolta 😉

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