Mit den Angry Birds und Finnair bis nach Singapur

Von , 3. Oktober 2011 17:52

Manchmal ist es einfach nur toll, für onlinekosen.de und in diesem Zusammenhang auch für den Basic Thinking Blog arbeiten zu dürfen. Vor rund einem Jahr durfte ich mit Lufthansa nach New York abheben, um das FlyNet zu testen. Nun stand die nächste Pressereise auf dem Programm: mit Finnair und Rovio ab in die entgegengesetzte Richtung bis nach Singapur.

Warum Singapur? Nun, Rovio, ein finnisches Unternehmen, das vor den Toren Helsinkis beheimatet ist, hat in den vergangenen Monaten einen echten Senkrechtstart hingelegt. Und zwar in erster Linie durch den Vertrieb des Kultspiels Angry Birds. Und eben diese verrückten Vögel sollten nun ihren längsten, ununterbrochenen Flug antreten – anlässlich der Angry Birds Asian Challenge bis nach Singapur.

Und so hob ich zusammen mit ausgewählten anderen Journalisten aus ganz Europa von Düsseldorf über Helsinki bis in den asiatischen Stadtstaat ab. Vor dem Start in Helsinki hatte ich noch die Möglichkeit, einen Blick in die Business Lounge von Finnair zu werfen, wo Service-Mitarbeiter in Angry Birds-Schürzen und viele kleine Plüsch-Vögelchen für eine ganze besondere Stimmung sorgten. Dazu spielte noch eine kleine Kapelle am Gate Live-Musik – nett! Gerne hätte ich auch einen Blick in den mehrfach ausgezeichneten Sauna & Spa-Bereich der Finnair Lounge zu werfen, hatte ich aber aus zeitlichen Gründen leider keine Chance zu – vielleicht schaffe ich das ja irgendwann noch einmal zu einem anderen Zeitpunkt.

Doch zurück zur Challenge: die fand nämlich an Bord eines neuen Airbus A340-300 statt (erstmals durfte ich mit diesem Flugzeugtyp fliegen – auch wenn mir der 340-600 lieber gewesen wäre; den nutzt Finnair aber nicht) und endete mit einer faustdicken Überraschung. Nicht etwa einer der gecasteten sieben größten Angry Birds Fans gewann den Spielwettbewerb in 10.000 Metern Höhe, sondern der 31-jährige Finne Jani Uljas, der in der letzten Reihe des Fliegers saß und wie alle anderen Passagiere aus Spaß an dem Wettbewerb teilnahm. Der Arme wirkte äußerst irritiert, als kurz vor der Landung in Singapur eine ganze Armada an Journalisten auf ihn zustürmte…

 

In Singapur selbst durfte ich dann nach einer entspannten Nacht im Marina Mandarin Hotel noch ein paar spezielle Pressetermine wahrnehmen: ein Besuch im Naherholungs- und Vergnügungsviertel Sentosa Island, ein Ausflug auf das imposante Gebäude Marina Bay Sands, das nicht nur das Casino der Stadt beheimatet, sondern auch mit einem unfassbar spektakulären Freiluft-Pool in der 57. Etage aufwarten kann.

Und dann war da noch meine Begegnung mit Heinz-Harald Frentzen. Als wir zum Riesenrad “Singapore Flyer” marschieren wollten, versperrte uns Sicherheitspersonal den Weg, weil wir die Strecke des zwei Tage später startenden Formel 1-Rennens nicht mehr passieren durften. Genau das wollte auch Frentzen. Ich fragte ihn, in welcher Funktion er denn in Singapur unterwegs sei. Seine Antwort: “Ich bin am Wochenende einer der Rennstewards.” Und trotzdem durfte er nicht an der Absperrung vorbei, weil er nicht den passenden Ausweis vorweisen konnte. Skurril, aber irgendwie auch amüsant.

Eine Enttäuschung war dann der Rückflug. Zwar hatte ich eine komplette Mittelreihe und damit vier Plätze in der Economy Class für mich allein, doch wir sind mit einem A340 Richtung Helsinki geflogen, der schon ein paar Jahre mehr auf dem Buckel hatte. Um ehrlich zu sein: selten bin ich auf der Langstrecke mit einer klapprigeren Maschine geflogen. Auf dem Taxiway machte das Fahrwerk so dermaßen komische Geräusche, dass sich einige Passagiere schon leicht irritiert umschauten. Wenigstens war ein Inseat-Entertainment-System nutzbar – wenn auch auf sehr alten, kleinen und qualitativ wenig hochwertigen Bildschirmen.

By the way: natürlich ist die Pressereise auch in Form von zwei Artikeln dokumentiert worden.

Finnair Asian Birds Challenge bei Basic Thinking
Finnair Asian Birds Challenge bei onlinekosten.de

Eine kleine Fotogalerie zeigt darüber hinaus ein paar Eindrücke aus Singapur; eine Stadt, die ich sicherlich nicht zum letzten Mal besucht habe.

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