Lufthansa startet das FlyNet – und ich war live dabei

Von , 9. Dezember 2010 19:02

FlyNet Antenne

Ich glaube, ich kann behaupten, dass der wohl spannendste berufliche Aufenthalt im Ausland meines Lebens hinter mir liegt. Es war ja immer schon spannend, wenn es für onlinekosten.de zum Beispiel nach Barcelona zum Mobile World Congress oder mit Samsung zur Vorstellung neuer Handys nach Lissabon oder in die Münchener Allianz Arena ging. Doch dass ich anlässlich des Starts des Lufthansa Flynet nach New York durchstarten durfte, nun, das war dann doch etwas Besonderes.

Rückblende: als ich im September mit Lufthansa von Köln nach Berlin zu IFA fliegen durfte, fiel mir im Bordmagazin ein Artikel auf, der ankündigte, dass es schon bald an Bord von Langstrecken-Fliegern der Kranich-Airline möglich werden sollte, per Breitband-Anbindung im Internet zu surfen. Schnell war die Idee geboren, den Start mit onlinekosten.de und Basic Thinking zu begleiten. Zurück in der Redaktion schickte ich meine Idee direkt nach Frankfurt und tatsächlich: Mitte November erhielt ich einen Rückruf der Lufthansa-Pressestelle, in dem mir in Aussicht gestellt wurde, bei der offiziellen Pressereise zum Start des FlyNet dabei sein zu dürfen.

FlyNet-Antenne auf einem Airbus A330-300.

Am 29. November ging es dann zunächst nach Frankfurt zur Übernachtung ins Sheraton Airport Hotel, bevor es einen Tag später mit einem Airbus A330-300 nach New York gehen sollte. Allerdings mit Verspätung. Denn ein unerwartet heftiger Wintereinbruch sorgte für ein ziemliches Chaos am Frankfurter Flughafen – mit zahlreichen gestrandeten Passagieren aufgrund gestrichener Flüge.

Arbeit mit FlyNet.

Mit etwa 90 Minuten Verspätung starte unsere Maschine schließlich in den Frankfurter Himmel und schon kurze Zeit später zückten die amerikanischen Blogger-Kollegen ihre Smartphones, um das FlyNet auf die Probe zu stellen. Ich möchte an dieser Stelle nicht zu sehr ins Detail gehen (wen es interessiert: auf onlinekosten.de ist ein ausführlicher Artikel zu finden), aber so viel sei verraten: es macht richtig Spaß in 10.600 Metern Höhe mit dem Notebook per WLAN im Internet zu surfen. Allerdings würde ich wohl kaum knapp 11 Euro für eine Stunde FlynNet latzen. Auch knapp 20 Euro für 24 Stunden erscheinen mir doch ein bisschen zu hoch gegriffen. Vielleicht stellt mir mein Chef ja die Firmenkreditkarte zur Verfügung, dann nutze ich den FlyNet-Hotspot gerne. :-) Das habe ich so in der Art übrigens auch der Deutschen Welle ins Mikro gesprochen. ^^

FlyNet Hayo

Achso: was ich von New York gesehen habe? Nun, aufgrund des recht straff organisierten Programms nicht viel. Eines der wohl teuersten Steak-Häuser der Welt, ein echt schönes Design-Hotel mit Blick aus der Dusche durch eine Scheibe über das Bett raus durch ein Panorama-Fenster direkt auf Manhattan und – ganz wichtig – Regen, Regen, Regen und noch mehr Regen. Ohne Witz: Ich habe ja schon einiges erlebt, aber das Wetter in New York war eine Katastrophe. So schlimm, dass der aufkommende Sturm sogar meinen vom Hotel geliehenen Schirm zerlegt hat.

Zu Besuch am Times Square

Mehr noch: das Unwetter hat dazu geführt, dass der New Yorker Flughafen zeitweilig gesperrt werden musste. Unsere Maschine für den Rückflug wurde entsprechend erst mal nach Boston umgeleitet und wir durften uns erst mal vier Stunden die Zeit in der Lufthansa Lounge vertreiben. In solchen Fällen ist es durchaus ein Vorteil, wenn man Business Class fliegen darf und Lounge-Zutritt hat. 😉

New York sieht mich auf jeden Fall noch einmal wieder. Denn auch wenn ich den Broadway bis zum Times Square entlang marschiert bin, hat die Stadt ja noch einiges mehr zu bieten. Ein paar Fotos habe ich in meiner Foto-Galerie veröffentlicht. Aber mal ganz nebenbei: warum musste ich beim Lauf durch die zum Teil doch ziemlich bedrückenden Straßenschluchten eigentlich mehrfach an den 11. September denken?

3 Antworten für “Lufthansa startet das FlyNet – und ich war live dabei”

  1. Joaquin sagt:

    Ich denke mal für Kurzflüge ist das nichts. Selbst bei längeren Flügen reicht auch ein Buch, außer man muss es beruflich nutzen oder leidet unter akuter Internetsucht 😉

  2. Da frage ich mich beim groben Durchlesen ja schon, ob man nicht irgendwie bescheuert ist. Dankeschön für eure Einsichten

  3. Ramon Jay sagt:

    Fly Net klingt wie Sky Net :) Das ist doch dieses böse Maschinen Ding bei den Terminator Filmen oder? :) Hmmm… irgendwie witzig. Buisness Class fliegen und Zutritt zur Lounge – Daran könnt ich mich auch gewöhnen 😀

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